10. Apfelbaum I (1912)
Wann dieses Gemälde wirklich entstand ist umstritten, manche behaupten 1906/07, andere schließen das aber wieder komplett aus und stimmen eher den Meinungen um 1911/12 zu. Jedoch ist klar, dieses Gemälde war an einen echten Apfelbaum angelehnt. Der Apfelbaum gilt seit Urzeiten als mythologisches Symbol des Lebens und der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Weiblichen. Klimts “Apfelbaum I” strahlt eine feierliche Monumentalität aus.
Als Vorlage dient Klimt ein Mitten einer blühenden Wiese stehender Obstbaum mit einem niedrigem Stamm, viel Laub am Geäst und einem Meer von roten Äpfeln. Klimt schaffte es diesen Baum in ein Kunstwerk zu verwandeln. Auf dem Gemälde wirkt der Baum wie eine Wolke, die schwebt, dies gelang ihm, indem er das Blattwerk weniger dicht wiedergibt und einen Durchblick auf die Wiese mit gelben Blumen ermöglicht. Einzelne Blüten sind schwarz konturiert und die roten Äpfel sind selbständig durch gezeichnet.
Musik: Abel Korzeniowski
Gedicht: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Sprecher: Lukas
Choreographie: Franziska Meuser (StudioPeri)
es tanzen die Tänzerinnen der Company PERI und der Ballettförderklasse
