11. Mäda Primavesi (1913)

Dieses Bildnis wurde im Frühjahr 1912 in Auftrag gegeben und unterscheidet sich für Experten zu Klimts anderen Bildern. Gustav Klimt und die Eltern des dargestellten Mädchens, Mäda (9 Jahre), hatten eine engere Verbindung, denn die Familie Primavesi war schon längere Zeit Bewunderer des Malers. Mäda steht aufrecht im Vordergrund und blickt dem Betrachter ohne Scheu in die Augen. Im Hintergrund sieht man eher einen imaginären Raum, auf dem Boden sind abstrakte Blumenmotive gezeigt, welche stark den Seerosen in Monets Teichbildern ähneln. Im Gegensatz zu Klimts anderen Bildern, präsentiert das Mädchen ihre Hände nicht, sondern versteckt sie unauffällig hinter sich. Aber nicht nur das allgemeine Bild zeigt seine Besonderheit, wenn man genauer auf den Einsatz von Farben und Linien achtet, sieht man einen laufenden Wechsel, was Klimt eine Lebendigkeit des Bildes verkörpern ließ, wie kaum  zuvor.

Musik: Eric Satie

Choreographie: Ayana Kamemoto (Das Ballett / Oper Halle)

es tanzt Hannah Gobst (Junior Company)