4. Am Attersee (1900)

„Ein Rahmen voller Seewasser, vom Attersee, nichts als kurze graue und grüne Wellen, die durcheinander gleiten.“ So beschrieb der Kunstkritiker Ludwig Hevesi 1901 das Gemälde, das er erstmalig auf der X. Secessionsausstellung 1901 in Wien sah.
Das quadratische, 80,2 mal 80, 2 Zentimeter große Bild  entstand während Klimts erstem Aufenthalt am gleichnamigen See in Oberösterreich und zeigt hauptsächlich Wasser in Form von türkisen und zartlila Wellen. In der oberen rechten Ecke ist noch die Insel Litzlberg zu entdecken. Das Eiland mit einer Sommerfrische-Villa ist als dunkler, verschwommener Fleck gegenüber der im morgentlichen Dunst verschwindenden Hügelkette wiedergegeben. Weiße, duftige Cumuluswolken lockern den grau-blauen Himmel auf. Alles wirkt ruhig und gelassen. Kein Mensch, kein Tier stört die friedliche Stimmung.
„Am Attersee“ offenbart das hohe malerische Können und die  technische Finesse von Gustav Klimt  und lädt den Betrachter zum Träumen und Dichten ein.

Musik: Yann Tierrsen

Choreographie: Franziska Meuser (StudioPeri)

es tanzen die Mädchen der Klasse ModernDance Teens