5. Beethovenfries (1901)
Ausschnitt rechte Wand

Der Beethovenfries ist ein von Gustav Klimt im Jahr 1901 gemalter Bilderzyklus, der dem Komponisten Ludwig van Beethoven gewidmet ist und die Form eines Frieses hat. An den Wänden eines Saals der Wiener Secession wurde er erstmals anlässlich der 14. Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstler der Secession 1902 aufgestellt. Die Bilderfolge ist ein herausragendes Kunstwerk des Wiener Jugendstils.
Klimt verbildlicht in seinem allegorischen Bildwerk Beethovens 9 Symphonie und stellt formal flächig stilisierte und linienbetonte monumentale Figuren in einem ornamental strukturiertem Bildraum dar. In die Kompositionen sind große weiße Flächen unbearbeiteten Putzes einbezogen. Die Figuren sind Allegorien der Sehnsucht, der Leidenschaften, des Glücks und der Gefahr.

Rechte Wand
Die schwebenden Genien, als Sehnsüchte nach Liebe und Glück, finden zu einer Frauengestalt mit Leier, die die Poesie verkörpert. Fünf hintereinander gestellte Frauen in bewegter Geste stellen die Künste dar, die auf das Reich der Ideen, der Ideale und des Glücks weisen und hierbei konkret auf den Schlusschor der 9. Symphonie zeigen, den Gesang mit Schillers Text „Freude, schöner Götterfunken, diesen Kuss der ganzen Welt“ (An die Freude). Im beseligenden Kuss versinkt ein Paar, eingesponnen in eine paradiesische Umgebung.

Musik: Ludwig van Beethoven

Choreographie: Franziska Meuser (StudioPeri)

es tanzen die Tänzerinnen der Company PERI und der Junior Company