Klimt war ein Perfektionist, was seine Bilder anging. Ständig stellte er sie infrage und überarbeitete sie wiederholt. Einer der Hauptgründe warum das Bild „Tod und Leben“ so eine schwierige Werkgenese hatte. Vermutet wird, dass 1908 das Entstehungsjahr dieses Gemäldes sein soll, es jedoch erst 1911 einen ausstellungsfähigen Zustand hatte und in Rom unter dem Namen „Tod“ zu finden war. 1915/16 griff Klimt erneut künstlerisch in sein Werk ein und es kam zu inhaltlichen und formalen Veränderungen. In dem Bild, welches uns jetzt bekannt ist treffen 2 Gruppen aufeinander, auf der linken Seite der Tod und auf der rechten Seite eine Mutter mit Kind, eine alte Frau und ein Liebespaar, welches den Lebenszyklus darstellt. Dieses fast schon von allein sprechende Bild zeigt auch Klimts Sicht auf die Welt um 1907.
Musik: Sergej Prokofiev
Choreographie: Franziska Meuser (StudioPeri)
es tanzen die Tänzerinnen der Company PERI und der Junior Company